Schwenkgrill
Sobald die Sonne ihre wärmenden Strahlen vermehrt auf die Erde schickt, lockt das schöne
Wetter wieder zahlreiche Freiluftgriller auf den Plan. Der Handel hält hierfür zahlreich Grill-Varianten bereit,
aus denen sich der Grillende ganz nach seinen Wünschen und Vorlieben bedienen kann. Der so genannte Schwenkgrill
eignet sich dabei besonders gut zur Zubereitung schmackhaften Grillguts und vermittelt beim Grillen gekonnt ein
Stückchen Lagerfeuerromantik. Insbesondere in der Pfalz, im Hunsrück und dem Saarland ist der Schwenkgrill weit
verbreitet und genießt einen traditionellen Status. Sowohl der Grill, als auch das Grillgut und der zubereitende
Grillmeister werden hier als „Schwenker“ bezeichnet.
Ein Schwenkgrill besteht zumeist aus einem dreibeinigen, nach oben hin spitz zulaufenden , galgenähnlichen Gestell
mit über dem Boden angebrachter Feuerschale. Das Grillrost schwebt dabei mithilfe von Ketten über der Feuerschale
und lässt sich so individuell Höhenverstellen. Zum Wenden und Warmhalten von Würstchen und Co. wird das schwingende
Grillrost in die Höhe gezogen und fixiert. Befeuert wird ein Schwenkgrill dabei vorzugsweise mit Holzkohle, aber
auch Echtholzscheite sind durch die zumeist relativ großzügige Feuerschale als Brennmittel geeignet. Zudem erlaubt
die große Glutfläche ein zügiges und gleichmäßiges Grillen von größeren Grillgutmengen.
Oftmals sieht man Schwenkgrills auch in Imbiss-Ständen auf diversen Veranstaltungen, allerdings können diese
Profi-Schwenkgrills einen überdimensionalen Umfang einnehmen. Feuer- und Grillflächen von über einem Meter sind
dabei keine Seltenheit. Die Vorteile des Schwenkgrills liegen zudem auf der Hand. Da das Grillgut über dem Feuer
bewegt, ist die Gefahr des Anbrennens relativ gering. Außerdem ergibt sich gegenüber anderen Grillvarianten eine
ganz andere Geschmacksentfaltung, die nicht zuletzt von den gewählten Brennmitteln abhängt.
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